Auch du bist fotogen!

Vielleicht kennst du das: Du siehst dir Fotos von dir selbst an und denkst dir: „Oh Mann, ich gefalle mir darauf überhaupt nicht. Eh klar, ich bin nicht fotogen!“ So viele Menschen gehen mit diesem Gedanken im Kopf durch die Welt. Auch ich kenne das von früher. Aber glaube mir: Du bist fotogen. Denn nicht fotogen zu sein, ist kein Körpermerkmal oder eine sonstige Eigenschaft. Du kannst viel dafür tun, um auf Fotos vorteilhaft rüber zu kommen. Und auch, um den Gedanken, du wärst nicht fotogen, endlich loszulassen. Und übrigens: Das Wort unfotogen existiert im Duden nicht einmal.

Ständig auf der Flucht vor der Kamera

Wahrscheinlich geht es dir wie so vielen: Eigentlich sehnst du dich nach schönen Bildern von dir selbst, von tollen Urlaubsfotos, die du gerne herzeigst. Du willst dich vor einer Kamera entspannt fühlen, nicht immer im Fluchtmodus sein, sobald eine Fotografin oder ein Fotograf vor dir auftaucht (ganz egal ob Hobby- oder Profifotograf) und würdest vielleicht auch gerne mal ein professionelles Fotoshooting buchen, aber irgendwie fühlst du dich so gar nicht bereit dafür. Denn der Gedanke „Ich bin nicht fotogen“ ist dauerpräsent in deinem Kopf. Und so kommt es, dass du kaum persönliche Erinnerungsfotos von dir hast, weil du lieber alles und jede/n anderen fotografierst als selbst im Bild zu sein. Wenn dann noch mal Bilder von dir entstehen, bist du einfach unzufrieden, gefällst dir nicht auf den Fotos, kritisierst an dir herum oder denkst dir „Das bin doch nicht ich!“.

Aber weil du dich mit dieser Situation nicht einfach so abfinden möchtest, bist du jetzt hier – und liest diesen Artikel. Weil du tief in dir drinnen hoffst, dass es irgendwie doch möglich ist, dich vor einer Kamera wohl und entspannt zu fühlen und dass auch von dir schöne Bilder entstehen können. Ich kann dir nur sagen: natürlich ist das möglich. Denn jede und jeder ist fotogen. Also auch DU. Du kannst lernen, wie du dich vor einer Kamera ins beste Licht rückst – ganz egal, ob du von einer Freundin, einer Profifotografin oder von dir selbst mit dem Selbstauslöser fotografiert wirst. Es gibt zahlreiche Tricks & Tools, die du im Spiel mit der Kamera anwenden und auch üben kannst.

Fototipps, die du sofort umsetzen kannst

Hier ein paar Tipps für dich, mit denen du auf Fotos vorteilhaft rüber kommst. Du kannst diese sofort ausprobieren und umsetzen und wirst dich dadurch nach und nach entspannen.

Finde das richtige Licht
Direktes Sonnenlicht zu Mittag ist hart, leuchtet jedes Detail aus und wirft Schatten. Das ideale Licht ist am frühen Morgen, gegen Abend oder an einem wolkigen Tag.

Lächle natürlich
Wenn du auf einem Foto lächeln möchtest, dann vergiss „Spaghetti“ und „Cheese“. Denk einfach an eine schöne Situation oder einen Menschen, den du liebst. Und du wirst ganz natürlich lächeln.

Arme weg vom Körper
Bei Ganzkörperfotos hilft es, die Arme vom Oberkörper weg zu halten, z.B. in die Taille zu stützen. Damit verhinderst du, dass die Oberarme breiter wirken als sie sind.

Selfies vor ruhigem Hintergrund
Der passende Hintergrund für Selfies ist ruhig und lenkt nicht von dir ab. Wenn du die Location mit ins Bild holst, achte darauf, dass dir kein Ast oder ähnliches aus dem Kopf wächst.

Nase weg vom Smartphone
Wenn du ein Selfie von dir machst, dann bedenke, dass die meisten Smartphones im Weitwinkel fotografieren und dein Gesicht verzerren. Nimm also etwas Abstand und halte dein Gesicht nicht direkt ans Handy.

Schokoseite zeigen
Stell dich vor den Spiegel, betrachte dein Gesicht und finde deine Lieblingsseite. Dann zeige genau diese, wenn du fotografiert wirst. Indem du dich leicht seitlich positionierst und so der Kamera zuwendest.

Diese Tipps und noch viel mehr, inklusive zahlreicher praktischer Übungen, viel Hintergrundwissen und auch einem klaren Weg, wie du herausfindest, was hinter dem Glaubenssatz „Ich bin nicht fotogen!“ steckt, was das alles mit der Verbindung zu dir und deiner Wahrheit zu tun hat und wie du diesen Satz auch loslassen kannst, findest du übrigens in meinem WORKBOOK „DU BIST FOTOGEN!“.