Meine liebsten Fotolocations in Wien – Teil 1

Als Porträtfotografin und Yogafotografin liebe ich Outdoor-Shootings, denn, was soll ich sagen: Natürliches Licht ist einfach ganz wunderbar, denn es bringt die Menschen vor meiner Kamera in ihrem schönsten, wahrhaftigsten und natürlichsten Sein zum Strahlen. Und bei einem Outdoor Fotoshooting kann ich mit diesem so natürlichen, aber gleichzeitig auch so besonderen Licht spielen. Da der Großteil meiner Shootings in Wien stattfindet, kann ich aus einer Fülle an tollen Fotolocations wählen. Denn die Stadt hat einfach ganz viele Fotospots zu bieten. Mit dieser Artikelserie möchte ich dich an meine liebsten Orte in Wien mitnehmen, an denen ich gerne fotografiere und die sehr geeignet sind für ein Fotoshooting. Wenn du vielleicht selbst gerade auf der Suche nach einer passenden Location für dein nächstes Fotoshooting bist, dann habe ich hier ein paar Anregungen für dich.

Der Wiener Karlsplatz

Am Wiener Karlsplatz verbringe ich sehr gerne Zeit, vor allem im Sommer. Dieser Platz ist bunt und lebendig. Hier treffen sich Skateboarder, Radfahrer, Eltern mit Kinderwägen, spielende Kinder, Jugendliche, Studenten, ältere Menschen. Für Fotoshootings ist dieser Ort ideal geeignet, weil das Licht hier vor allem gegen Abend so schön ist. Dadurch sind z.B. ganz wunderbare Fotos mit Gegenlicht möglich. Außerdem ist dieser Platz sehr vielfältig und bietet viele verschiedene Stellen, an denen fotografiert werden kann. Alleine bei der Karlskirche eigenen sich z.B. die Stufen, die Säulen, der Bereich beim Geländer und vieles mehr als Kulisse für Shootings. Neben der Kirche bietet der Platz auch die Möglichkeit, Fotos zu shooten, die viel Grün im Hintergrund haben, auf der Wiese, vor Büschen, eher urban vor der Universität oder vor dem Museum oder beim U-Bahn Abgang. Was auch immer es sein soll, am Wiener Karlsplatz ist (fast) alles zu bekommen.

Der Augarten

Auch der Augarten im zweiten Bezirk ist sehr variantenreich. Dieser Park bietet klassische Alleen mit Kieswegen und Bäumen am Rand, hat schöne Bereiche mit roten Backsteinmauern, die einen spannenden Hintergrund für Fotos bilden, natürlichere Bereiche mit Büschen und Bäumen, aber auch vereinzelte Gebäude wie die Flaktürme oder die Porzellanmanufaktur. Ganz besonders schön finde ich persönlich das Ambrosi-Areal im Bereich der Scherzergasse, auf dem sich ehemalige Artelierräume des Bildhauers Gustinus Ambrosi befinden, ebenso wie sein ehemaliges Wohnhaus, ein Museum und ein Pförtnerhaus. Somit ist der Augarten sehr gut für ein Fotoshooting geeignet, da es hier ausreichend unterschiedliche Plätze für ein variantenreiches Shooting gibt.

Der Prater

Der Wiener Prater, genauer gesagt der Grüne Prater, ist gefühlt endlos groß – und bietet auch endlos viele Möglichkeiten für ein Porträtshooting oder ein Yoga-Fotoshooting. Die 4,5 Kilometer lange Hauptallee, die von 2.500 Bäume gesäumt ist, ist ein idealer Spot, sowohl für Nahaufnahmen als auch für Bilder mit mehr Location im Hintergrund. Auf den zahlreichen Wiesen lassen sich Bilder mit sattem Grün shooten. Es gibt Bänke, ein Geländer am Teich, das Lusthaus, der ehemals kaiserliche Jagdpavillon. Nicht zu vergessen ist hier auch der Wiener Wurstelprater, der so bekannte Vergnügungspark, der toll geeignet ist, um sich als Fotografin und Model kreativ auszutoben. Denn die Kulisse ist absolut ausgefallen und einmalig.

Der Burggarten

Der Burggarten hat eine optimale Lage, wenn es darum geht, Porträtfotos oder Yogafotos im goldenen Licht zu machen. Denn am Abend fällt die Sonne sehr lange in diesen Park, vor allem auf den Bereich vor dem Palmenhaus. Der Burggarten zählt definitiv zu einer meiner Lieblingslocations, auch privat verbringe ich dort sehr gerne meine Zeit. Der Burggarten ermöglicht viele unterschiedliche Settings bei ein und demselben Shooting. Und das ist mir wichtig bei Fotoshootings, denn meine Kund:innen sollen am Ende aus einer möglichst breiten Vielfalt an Bildern auswählen können. Zu oft den Platz zu wechseln (also von einem Park zum nächsten zu ziehen beispielsweise) ist meist einfach zu zeitaufwendig, darum ist es immer mein Ziel, aus einem Platz so viel wie möglich rauszuholen. Im Burggarten kann etwa auf der Rückseite der Nationalbibliothek fotografiert werden, das Model kann sich hier z.B. auf eine Mauer setzen. Außerdem gibt es auch im Burggarten ausreichend Bäume und Büsche, einen kleinen Teich, Bänke, Stufen – und mit dem vom Jugendstil geprägten Palmenhaus mit beeindruckender Glasfassade gibt es ein richtig schönes Gebäude, das eine tolle Kulisse bietet.

Das Rathaus

Viele verbinden mit dem Wiener Rathaus oft nur den großen Platz vor dem Gebäude, also den Rathausplatz, der meinem Gefühl nach (fast) das ganze Jahr über bespielt wird und eigentlich nie leer ist und in seiner Weite betrachtet werden kann. Für mich als Fotografin ist aber ohnehin das Gebäude an sich am spannendsten. An der Vorderfront beispielsweise hat das Rathaus tolle Arkaden, steinerne Bänke, Hängeampeln, die mit ins Bild können. Eine schöne Brüstung, an der sich meine Models anlehnen können, unterschiedliche Stufenbereiche und vieles mehr. Ich habe hier schon Porträtfotos und Yogafotos gemacht – und für beides ist diese Location ein toller Ort.

Weitere Location-Tipps für Fotoshootings in Wien gibt es übrigens in TEIL 2 dieser Artikel-Reihe. Wenn du mehr über meine Arbeit als Fotografin erfahren möchtest, dann schau doch mal HIER vorbei. Außerdem habe ich HIER eine Checkliste als Geschenk für dich, die dir dabei helfen soll, dein nächstes Fotoshooting gut vorzubereiten und in deinem schönsten Sein vor der Kamera zu strahlen.