Meine liebsten Fotolocations in Wien – Teil 2

In Teil 1 habe ich euch zum Wiener Karlsplatz, zum Rathaus, in den Prater, in den Burggarten und in den Augarten mitgenommen. Und heute geht unsere gemeinsame Tour durch Wien weiter. Ich verrate euch, welche Plätze in Wien es mir ebenfalls angetan haben. Vor allem dann, wenn ich mit meiner Kamera unterwegs und auf der Suche nach den schönsten Spots für Porträtfotoshootings und Yogafotoshootings bin. Auch wenn ich nicht in Wien geboren und aufgewachsen bin, mittlerweile fühle ich mich als Wienerin. Wien ist meine Stadt. Ich liebe sie – mit allem, was dazugehört. Und genauso mag ich es aber auch, zu reisen, andere Orte dieser Welt zu erkunden, andere Städte kennenzulernen. Aus diesem Grund ist es natürlich nicht ausgeschlossen, dass wir uns vielleicht mal außerhalb von Wien zu einem Fotoshooting treffen. Auf meinem Instagram Kanal kannst du mir folgen – dort verrate ich auch, wo ich gerade unterwegs bin und halte dich am Laufenden, wenn ich plane, zu verreisen und meine Kamera mit im Gepäck habe. Wer weiß, vielleicht sehen wir uns schon bald irgendwo am Meer?

Aber jetzt erstmal Wien. Hier fünf weitere großartige Locations, an denen ich sehr sehr gerne Menschen fotografiere:

Der Wiener Stadtpark

Wusstest du, dass der Wiener Stadtpark der erste öffentliche Park in Wien war? Er wurde 1862 eröffnet, ist also definitiv ein Park mit Geschichte. Ich mag den Park, weil er so verwinkelt und abwechslungsreich ist, einen Teich hat, kleine Brücken, grüne Stellen, aber auch schöne Stufen, Steinbänke und Steinmauern, die sich wunderbar als Hintergrund eignen. Außerdem ermöglichen die unterschiedlichen Ebenen auch spannende Perspektiven, in dem ich etwa von einer Brücke nach unten fotografieren kann. Damit ist der Park ein idealer Ort für Fotoshootings – ganz egal ob für ein Porträtshooting, ein Pärchenshooting oder ein Yogashooting.

Der Theseustempel im Volksgarten

Der Volksgarten – und hier ganz besonders der Theseustempel – hat für mich eine ganz besondere Anziehungskraft. Der Tempel, der sehr untypisch für Wien ist mit seiner griechischen Architektur wurde übrigens 1820 bis 1823 von Peter Nobile erbaut. Der dorische Tempel war als Nachbildung des antiken griechischen Tempels des Hephaistos (auch unter dem Namen Theseion gängig) in Athen gedacht. Ich liebe die Farben des Tempels, insbesondere das Türkis, das hier in der Stadt sonst kaum wo sichtbar ist und mich an mediterrane Länder erinnert. Gerade für ein Yogashooting ist dieses Gebäude toll. Denn seine Linien sind ein ideales Element für die Bildkomposition und geben den ästhetischen Asanas einen schönen Rahmen. Außerdem fällt gegen Abend auch wunderbares goldenes Licht auf den Tempel.

Der Heldenplatz

Nicht weit vom Volksgarten entfernt befindet sich der Wiener Heldenplatz bzw. das gesamte Gelände der Wiener Hofburg. Dieser Bereich der Stadt ist ein weitläufiger Platz, auf dem das Sonnenlicht gut genutzt werden kann und wo die untergehende Sonne nicht so schnell von nahestehenden Gebäuden verdeckt wird. Auch auf diesem Platz gibt es zahlreiche spannende Spots, die schöne Perspektiven zulassen. Etwa der Platz vor dem „Denkmal der Exekutive“, einer zeitgenössischen Skulptur des Bildhauers Florian Schaumberger. Aber auch der Platz vor dem Weltmuseum Wien: An einem lauen Sommerabend ist dort dann nicht nur das Licht wunderbar geeignet für ein Fotoshooting, es dringt dann meist auch angenehme Lounge-Musik von der naheliegenden Heldenbar auf den Platz, was für eine zusätzlich entspannte und leichte Stimmung bei einem Shooting sorgt.

Der Donaukanal

Oh, der Wiener Donaukanal. Gefühlt verbringe ich mein halbes Leben hier. Na ja, nicht ganz. Mein halbes Leben verbringe ich ja auf der Donauinsel und auf dem Nussberg. Und irgendwann muss ich ja auch noch schlafen oder arbeiten. Wobei ich tatsächlich so manche Arbeitsstunden auch an den Donaukanal verlege. Und das nicht nur dann, wenn ich hier Kund:innen fotografiere. Auch dann, wenn ich neue Projekte konzipiere, Nachrichten beantworte, an der Storyline für einen neuen Blogartikel oder an einer Instagram-Story arbeite. Kurz: all jene To Dos, für die ich nicht unbedingt mein Notebook brauche, kann ich auch am Donaukanal erledigen. Bei Schönwetter. Ich mag den Donaukanal aber nicht nur, weil er von mir zu Hause lediglich einen Steinwurf entfernt ist. Ich liebe die urbane Stimmung an diesem Ort, das Wasser, die Schiffe, die hin und wieder vorbeiziehen. Ich liebe die Graffitis, die abendliche Szenerie im Sommer, die vielen Menschen, die hier vorbeischlendern, vorbeiradeln oder vorbeilaufen. Auch am Donaukanal ist das Licht gegen Abend wunderschön, sehr goldig und weich. Und selbst im Winter oder bei Regen hat dieser Ort eine große Anziehungskraft auf mich.

Weitere Location-Tipps für Fotoshootings in Wien gibt es in Teil 1 dieser Artikel-Reihe. Wenn du mehr über meine Arbeit als Fotografin erfahren möchtest, dann schau doch mal HIER vorbei. Außerdem habe ich HIER eine Checkliste als Geschenk für dich, die dir dabei helfen soll, dein nächstes Fotoshooting gut vorzubereiten und in deinem schönsten Sein vor der Kamera zu strahlen.